Gesunde Ernährung
Grundsätzlich halte ich die Idee einer Aufklärungskampagne in Schulen und ein Werben für gesunde Ernährung für richtig. Aber NICHT SO. Ändern wird sich nur etwas, wenn selbständig UMGEDACHT wird, nicht zwangsverpflichtet. Dazu muss gesunde Ernährung zuerst einmal erschwinglich sein – im Falle von Olivers Gesundheitsfeldzug riecht es eher nach Profitgier, da schleicht sich also schon erster Misstrauen gegen eine an sich tolle Sache ein. Und dann: was soll der Unsinn mit den “locked gates”? Das ist ja, als würde ich die Kunden solange im Supermarkt einsperren, bis sie solchen Hunger haben, dass sie auch das teuerste Brot und die teuerste Milch kaufen. Das ist doch Abzocke und es verstößt imho auch gegen ethische Regeln. Ich muss sagen, ich habe damals mit am empörtesten reagiert, als die Bilder von den “FastFood-Muttis” in England auftauchten, die ihre Kids mit Burgern fütterten, weil sie von Olivers gesund-Futter angeblich nix hielten. Da sollten sie lieber mal ein bisschen gesunde Ernährung genießen.