Gute und schlechte Essgewohnheiten

In der heutigen Wohlstandsgesellschaft kann es sehr schnell passieren, dass man sich von Kindheit an eine falsche oder einseitige Ernährung angewöhnt. So geschieht es dann, dass sich durch schlechte Essgewohnheiten mit zu fettem oder zu süßem Essen Übergewicht und Krankheiten einstellen. Spätestens wenn es schon soweit ist, dass Diäten notwendig sind, sollte darüber nachgedacht werden, wie auf Dauer eine andere Ernährungsweise erreicht werden könnte; denn nur so ist effektives Abnehmen möglich, nur so kann man sich anhaltend schlank und gesund halten.

Zu den schlechten Essgewohnheiten zählt ganz gewiss ein zu schnelles Hinunterschlingen der Speisen, ohne sie ausreichend durchzukauen. Dinge, die z.B. bei den Kursen der Weight Watchers ebenfalls zur Sprache kommen. Das tut dem Magen nicht gut und das Sättigungsgefühl wird viel zu spät bemerkt. Auch das Essen im Stehen oder schnell mal zwischendurch hat schwergewichtige Folgen; hierbei fällt es erst gar nicht auf, wie viel man eigentlich isst. Also ist es notwendig, sich ein gutes Durchkauen der Speisen an einem gemütlichen Essplatz anzugewöhnen. Es sollte der Teller von vornherein nicht so voll gepackt werden, wodurch die Verlockung groß wäre, mehr zu essen als der Hunger zulässt. Und auch das schöne Anrichten auf dem Teller trägt dazu bei, dass mit mehr Genuss gegessen wird, denn bekanntlich isst das Auge mit, wie der Volksmund behauptet.

Der Tisch, an dem möglichst die ganze Familie zusammen essen sollte, trägt durch die liebevolle Gestaltung dazu bei, ein besonderes Gefühl für das Essen zu bekommen. Außerdem kann man so gleich die Vorkommnisse des Tages besprechen, sofern sie nicht zu heißen Diskussionen führen, diese Themen sollten lieber auf später verlegt werden. Die Kinder lernen auf diese Art das richtige Essen von Klein auf und sind der Gefahr nicht so sehr ausgesetzt, sich mit zuviel Fastfood zu ernähren. Es lässt sich nicht immer ganz umgehen, auch einmal im Schnellimbiss an der Ecke eine Wurst im Stehen zu sich zu nehmen. Allerdings sollten diese Situationen wirklich die große Ausnahme sein.

Auch unter dem Fastfood gibt es gesünderes und ungesundes Essen. Mit der Zeit lässt sich der Unterschied erlernen; ein grober Anhaltspunkt und erster Hinweis ist, dass fettes Essen und Süßigkeiten in Maßen nicht so viel Schaden anrichten können, wenn genügend Gemüse und Obst verzehrt wird. Das lästige Kalorienzählen hält keiner auf Dauer durch, besser ist es, sich ab und zu mal was “Ungesundes” zu gönnen, dann geht es weiter mit dem gesunden Essen, was nach einiger Zeit der Gewöhnungsphase nicht mehr schwer fallen dürfte. In diesem Sinne: Guten Appetit!

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